Autorenalltag, Autorenfrust, Buchprojekte, Manuskript, Schreibatelier, Schreibblockade, Zara

Das altbekannte Gefühl, es ist zurück…

Das altbekannte Gefühl, es ist zurück…

Mehr als neun Wochen sind verstrichen, seit ich das Manuskript von „Faoon“ auf die grosse Reise geschickt habe und mit ihm verlor ich meinen Schreibfluss. Ich befürchte, dieser ist ausversehen in Faoons Handgepäck mit auf Reisen gegangen. Es mangelte mir keinesfalls an Ideen oder Inspiration. Ich öffnete jeden Morgen mein neues Schreibprojekt „Zara“. Das leere Blatt vor mir war auch spät nachts, wenn ich die Datei wieder schloss, unberührt.

Tag für Tag, Woche für Woche dasselbe Spiel. Nicht die Seitenzahl wuchs, dafür aber mein Frust.

Vor etwas mehr als drei Wochen beschloss ich, so kann es nicht weitergehen. So konzentrierte ich mich nur noch auf das Skizzieren und die letzte Recherchearbeit für die Grundidee der Geschichte. Keine Datei wurde mehr allmorgendlich geöffnet, kein verzweifelter Gedanke mehr an „Zara“ verschwendet (gut, ich gestehe: Ich probierte es zumindest)

Obwohl ich damit gerechnet hatte, fiel es mir ausserordentlich schwer. Einige Tage verstrichen und nur aus Gewohnheit (und für mein Seelenwohl) öffnete ich „Zaras“ erste Manuskriptseite. Doch nach weiteren Tagen begann ich die gewonnene Freizeit zu geniessen, gönnte mir Spaziergänge an den See, traf mich mit meinen Freunden, trank dabei einen leckeren Kaffee.

Und neulich Nacht berieselte mich das altbekannte Gefühl. Tat das gut! Ich sah Zara, sie kam zu mir, einfach so. Sie setze sich zu mir, schwieg und schaute mich an. Erwartungsvoll und abwartend. Ich fragte sie, ob sie mir weiterhelfen könne, ihre Geschichte auf Papier zu bringen. Sie konnte:

„Splitte das Manuskript auf in zwei Teile. Schreibe zuerst meine Geschichte. Denke nicht an Yosephine, konzentriere dich allein auf mich. Dann ist Yosephine an der Reihe. Du wirst sehen, es wird sich alles fügen.“

Und was soll ich sagen? Es funktioniert! Ich schreibe wieder!

Die ersten zwanzig Seiten von Zaras Geschichte sind geschrieben und ich kann euch gar nicht sagen, wie unglaublich schön es ist, wieder zu schreiben. Ich geniesse es mit jeder Faser meines Körpers!!

Danke Zara =)

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